Brustvergrößerung
Jede dritte Frau ist mit ihrem Busen unzufrieden. Eine Brustvergrößerung verhilft der Patientin zu größerem Selbstbewusstsein, denn das Einsetzen der Implantate vergrößert die Brust nicht nur, auch Form und Aussehen der Brust können ästhetisch verbessert werden.
Frauen, die sich für eine Brustvergrößerung entscheiden, sollten gesund und vor allem mindestens 18 Jahre alt sein.
Liegen eventuelle Autoimmunerkrankungen, Anzeichen einer gestörten Wundheilung oder Beeinträchtigungen in der Blutzufuhr zum Brustgewebe vor, kann eine Operation nicht durchgeführt werden.
Die Brust-Operation
Das Implantat, für welches sich die Patientin gemeinsam mit Dr. Schoeneich entschieden hat (es werden ausschließlich Silikonimplantate verwendet, die mit dem CE-Zeichen - Konformität-Europa-Zahlencode - gekennzeichnet sind), wird entweder unter Vollnarkose oder aber unter Lokalanästhesie von der Achsel (transaxillär) oder Brustumschlagfalte aus eingesetzt. Kochsalzkissen (werden nach dem Einbringen befüllt) können perimamilär, also über den Brustwarzenvorhof platziert werden. Für das Einsetzen des Implantates formt der Chirurg hinter oder vor dem Brustmuskel eine kleine Hauttasche.
Die sicherste und deshalb meist angewandte Methode ist die Einbringung der Implantate über die Brustumschlagfalte.
Beim Warzenschnitt können Sensibilität und Stillfähigkeit beeinträchtigt werden und beim Achselschnitt können Narbenwülste auftreten.
Nach dem Eingriff werden die jeweiligen Schnitte vernäht, ein Stützverband angelegt und eventuell Drainagen, zum Ablaufen des Wundsekretes, gelegt.
Der Heilungsprozess
Die eigentliche Operation dauert in der Regel nur etwa ein bis zwei Stunden. Für den Heilungsprozess sollte allerdings etwas Geduld aufgebracht werden, denn erst nach Monaten ist ein endgültiges Ergebnis zuverlässig einzuschätzen.
In den ersten Tagen nach der Brustvergrößerung treten neben den Wundschmerzen auch Schwellungen und Blutergüsse im Bereich der Achseln und der Brüste auf. Besonders wichtig ist in den ersten sechs Wochen das Tragen eines Stütz-BH und der Verzicht auf sportliche Aktivitäten und schwere körperliche Arbeit.
Mögliche Komplikationen
- Infektionen
- Risse im Implantat
- Austreten von Füllmaterial ins umliegende Gewebe
- Verschiebungen der Implantate
- Verzögerte Wundheilung
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